Externe Qualitätskontrolle
Neue Techniken
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Aktuelles 2010
Mit Beginn des Jahres 2010 haben zwei modernste Techniken Einzug in die Diagnostik unserer Praxis gehalten: der Mikrobiologie-Laborcomputer VITEK2 und das digitale Video-Cystourethroskop der Fa. Storz der neuesten Generation.

Schmerzlose Blasenspiegelung
Digitales flexibles Video-Cystourethroskop STORZ

Die Blasenspiegelung (Cysturethroskopie) bietet dem Urologen die Möglichkeit, krebstypische Veränderungen der Schleimhaut in der Harnröhre und der Harnblase direkt mit dem bloßen Auge (Makroskopie) festzustellen. Beim Mann kann zudem auch die Schließmuskelfunktion und die Einengung der Harnröhre durch die Prostata beurteilt werden. Weitere Befunde der Blasenspiegelung sind zum Beispiel Blasensteine, Blasenwandaussackungen (Divertikel) und veränderte Harnleiteröffnungen (Ostien).
Die Blasenspiegelung kann mit einem starren dickeren oder einem flexiblen, dünnen und steuerbaren Instrument durchgeführt werden. Früher bestand der Vorteil der starren und vom Durchmesser größeren Instrumente darin, dass der Untersucher ein schärferes und weiter umfassendes Bild der Blase sah.
Mit der zunehmenden Entwicklung der digitalen Bildverarbeitung kann aber nun auch das wesentlich dünnere und durch den Untersucher steuerbare flexible Instrument eine herausragende Bildqualität liefern. Bisher erfolgte diese flexible Bildübertragung per Glasfaser, die modernsten Video-Cysturethroskope bedienen sich aber jetzt der "chip-on-the-tip"-Technologie – wie unsere neueste Errungenschaft in der Praxis. Hoher Patientenkomfort entsteht durch den noch dünneren Außendurchmesser und eine neuartige glatte Oberflächenbeschichtung, welche eine sanftere Einführung in Harnröhre und Blase ermöglicht. Durch die Übertragung des Bildes auf einen großen HD-Bildmonitor kann der Arzt dem untersuchten Patienten den Blasenbefund direkt aufzeigen und erklären.

Urinkultur innerhalb von 12 h
Labordiagnostik-Computer VITEK2

Zur gezielten antibiotischen Therapie einer Infektion der Urogenitalorgane benötigt der Urologe Informationen über die Bakterienart und deren Antibiotika-Resistenz. In einer Resistenzbestimmung ("Antibiogramm") wird der im Urin, in den Abstrichen oder im Sperma nachgewiesene Bakterienstamm mit den verschiedensten Antibiotika konfrontiert und je nach Reaktion als S=sensibel, I=intermediär oder R=resistent eingestuft. Die als sensibel bezeichneten Antibiotika stehen dann für eine wirksame Behandlung zur Verfügung.
Die Bestimmung der Bakterienart sowie die anschließende Resistenztestung nehmen in der herkömmlichen Verfahrensweise im Praxislabor oft 3 Werktage in Anspruch, insbesondere dann, wenn eine Identifizierung schwierig ist oder die Resistenztestung erweitert werden muß. Mit VITEK2 ermöglicht der Hersteller Biomérieux dagegen eine Identifikation der Bakterienspezies in nur 12 Stunden, eine sehr hohe Zahl an Testmöglichkeiten von Antibiotika und sichert durch eine ständig aktualisierte Datenbank ab, dass auch neue Resistenzentwicklungen in die Diagnostik einbezogen werden.

Aktuelles 2008

Wir freuen uns, Anfang 2008, die Röntgentechnologie der Praxis ein weiteres Mal erneuert und auf den modernsten medizinischen Stand gebracht zu haben. Die digitale Röntgenanlage KONICA REGIUS 110 mit der wir nun arbeiten, zählt zu den modernsten Röntgenanlagen überhaupt, was Ihnen als Patient im Hinblick auf Qualität und Sicherheit wesentliche Vorteile bietet.

Sicherheit: Da das Strahlendosisflächenprodukt (=Strahlungsintensität und Strahlungsdauer pro Fläche) computertechnisch exakt berechnet wird, erhöht sich die Sicherheit in Bezug auf die Strahlenexposition erheblich, zu dem kann jeder Patient über die genaue Höhe seiner Strahlenexposition Kenntnis haben. Ein weiterer Vorteil: Fehlbelichtungen kommen auf diese Weise nicht mehr zustande, wodurch auch das Risiko entfällt, Röntgenaufnahmen ggf. wiederholen zu müssen.

Verbesserte Diagnosestellung: Aufgrund der hohen Auflösung und dadurch ausgezeichneter Bildqualität, die die Darstellung sensibelster Details ermöglicht, verbessert sich die Diagnosestellung, indem sie auf sehr exakten und vielschichtigen Daten basieren kann.

Kompatibilität und Verlaufsbeurteilungen: Die digitale Technik der Anlage einschließlich eines Radiologie Informationssystem (RIS) erlauben es, alle bildgebenden Verfahren in der Praxis (damit neben der Radiologie auch die Sonographie incl. Farbduplexverfahren in Farbe) zu speichern, für eine noch bessere Darstellung nachzubearbeiten (Kontrast, Helligkeit, etc.) und dem Patienten auf Wunsch als CD-Rom mitzugeben (für jeden windowskompatiblen PC geeignet).

Wichtig ist auch, dass so identische Bildausschnitte älterer und jüngerer Röntgen- oder Sonographieaufnahmen übereinandergelegt und präzise miteinander verglichen werden können, was wertvolle Aussagen über den Verlauf und die Prognose einer jeweiligen Erkrankung ermöglicht.

Technische Daten: Auflösung von 87,5µm (5,7 LP/mm) und 12 bit Technologie entspricht 4020x4820 Pixel (35x43cm), 4096 Graustufen, komplette Bildbearbeitung in 12-24sec., Hybrid Processing Technologie, Dicom Support
Zertifizierungen
Die Münchner