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Aktuelles 2011

Einführung eines minimalinvasiven Prostatakarzinom Therapiezentrums

Aktuelles 2010

Aktuelle Empfehlungen der Fachgesellschaften zur Brachytherapie:

American Urological Association (AUA)

European Urological Association (EUA)


Verwendung des neuen Seeds Bebig Strand I25.S06


Im Hinblick auf den therapeutischen Erfolg und die Schonung des umliegenden Gewebes ist die exakte Platzierung der Seedketten im tumorbefallenen Organ, der Prostata, Voraussetzung. So sollen auf der einen Seite die Anzahl der Seeds so gering wie möglich gehalten, und auf der anderen Seite die maximale Dosis gezielt in den Tumor eingebracht werden. Hierzu müssen die Seedketten in folgenden bildgebenden Medien sichtbar sein:

1. In der Ultraschall und Röntgendarstellung während der Implantation, um in 2 Ebenen und in 2 unterschiedlichen Verfahren die höchstmögliche Präzision in der Ablage der Seeds zu gewährleisten.
2. In der Computertomographie (CT) oder Kernspin Diagnostik (NMR), um in einer ca. 4-6 Wochen nach der Implantation ambulant durchgeführten Untersuchung die Lage der Seeds zu überprüfen und mit der intraoperativen Planung zu vergleichen.

Die bisherigen Seedketten wurden Februar 2006 durch eine neue, nochmals verbesserte Technologie abgelöst. Diese enthalten gegenüber ihren Vorgänger einen kontraststärkeren Marker, der intraoperativ die Darstellung im Ultraschall und Röntgen erheblich präzisiert. Darüberhinaus ermöglicht die Qualität dieses Markers eine Nachuntersuchung in der Kernspintomographie (NMR) – gegenüber einer bisherigen Nachuntersuchung in der Computertomographie, deren Problem die unzureichende Abgrenzbarkeit der Prostata war. Durch die Verwendungsmöglichkeit der Kernspintomographie wird nun eine deutlich bessere Überprüfung des Operationsergebnisses im Rahmen der Qualitätskontrolle möglich. Damit werden auch langfristig noch bessere Ergebnisse in Hinblick auf die Heilung, sowie eine weitere Reduzierung der Nebenwirkungen, d.h. der Schonung des umgebenden Gewebes, zu erwarten sein.